VDW-Pfähle

VDW-Pfähle sind Pfähle die direkt neben einer aufgehenden Wand hergestellt werden. Es handelt sich, wie bei den Bohrpfählen, um einen steifen Verbau.

Einsatzbereich / Herstellung:

VDW-Pfähle sind Pfähle die direkt neben einer aufgehenden Wand hergestellt werden.

Es handelt sich, wie bei den Bohrpfählen, um einen steifen Verbau, welcher zur Gebäudeabfangung geeignet ist.

Gängige VDW-Pfahldurchmesser sind 30-60 cm. Der Abstand der einzelnen Pfähle kann variiert werden und richtet sich maßgeblich nach der Statik und dem Zweck der Pfahlwand.

Eine überschnittene VDW-Pfahlwand (wasserundurchlässig) bietet sich als Sicherung bei Grundwasserandrang an und muss mit einer Bohrschablone hergestellt werden.

Die Herstellung erfolgt im Doppelkopf-Bohrverfahren:

Die Verrohrung wird gleichzeitig mit der Bohrschnecke eingebohrt. Nach Erreichen der Endtiefe wird der Beton, bei gleichzeitigem Ziehen, über die Seele eingebaut.

Gleichzeitig wird über die Schnecke der Boden nach oben transportiert. Nach dem Einfüllen des Betons wird die Bewehrung in den noch frischen Beton eingestellt.

Je nach Bedarf verbleiben die VDW-Pfähle nach dem Aushärten als freistehender Verbau oder sie werden rückverankert bzw. ausgesteift.

Die Pfahlwand kann außerdem tangierend oder aufgelöst (mit einer Ausfachung) gebohrt werden.

Mit der gleichen Technik können auch kleinere Gründungspfähle hergestellt werden. Diese Technik verbietet allerdings die Herstellung einer VDW-Pfahlwand bei stark gespanntem Grundwasser (Drucklinie über Geländeoberkante) und bei Bodenklasse 7.

Aufgrund einer speziellen Gerätekonfiguration sind wir in der Lage, die Bohrpfähle als VDW-Pfähle herzustellen.

Wenn Sie mehr über den Einsatz von VDW-Pfählen erfahren möchten, stehen Ihnen unsere kompetenten Berater jederzeit zur Seite.

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