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Ein Verpressanker ist ein Einbauelement, das eine aufgebrachte Zugkraft auf eine tragfähige Schicht im Baugrund überträgt.

Einsatzbereich / Herstellung:

Verpressanker werden bei Boden (Lockergestein) und Fels verwendet. Sie dienen im Spezialtiefbau beispielweise zur Rückverankerung eines Baugrubenverbaus, wie Spundwandverbau, Trägerbohlwänden, Bohrpfahlwänden und Brückenwiderlagern, zur Sicherung von Bodenplatten und Grundwasserwannen gegen Auftrieb, zur Eintragung von Zug- und Druckkräften in den Baugrund, zur Verankerung von Böschungen, Felswänden und Einschnitten und als Bodennagel im Zuge einer Bodenvernagelung.

Ein Verpressanker ist ein Einbauelement, das eine aufgebrachte Zugkraft auf eine tragfähige Schicht im Baugrund überträgt. Er besteht aus einem oder mehreren stählernen Zug- oder Druckgliedern, die in einem Bohrloch eingebaut sind. Am einen Ende im Baugrund sind diese durch eingepressten Zementmörtel, den sogenannten Verpresskörper, verankert. Am anderen Ende wird über einen Ankerkopf, der von der zu verankernden Konstruktion gehalten wird, vorgespannt, d. h. eine Zugkraft in das Zugglied eingeleitet.

 

Verpressanker werden in folgenden Systemen eingesetzt:

  • Litzenanker (2-22 Litzen)
  • Einstabanker/Mehrstabanker
  • Selbstbohranker

Diese werden in zwei Kategorien aufgeteilt:

  • Temporäranker (Kurzzeitanker mit einer maximalen Einsatzdauer von 2 Jahren im Regelfall)
  • Permanentanker (Daueranker)

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