Rammpfähle – Für jeden Boden den passenden Pfahl

Rammpfähle werden im wesentlichem in Gegenden mit weichem, wenig tragfähigen Bodenschichten eingesetzt.

Folgende Pfähle stehen dabei zur Verfügung:

  • aus Holz
  • aus Stahlrohren

 

Zum Einbringen der Pfähle sind folgende Verfahren geeignet:

  • Einrütteln (Nieder- und Hochfrequenz)
  • Einschlagen (Schnellschlag z.B. mit Luft oder Hydraulik)
  • Einrammen (Diesel- oder Hydraulikbär)

 

Als Einbringhilfen sind Spülen und Vorbohren vorgesehen.

 

Holzrammpfähle

Die Notwendigkeit, direkt ins Wasser zu bauen, ließ die Menschen auf Holzpfähle als Fundament zurückgreifen. Noch heute sind jahrhundertealte Pfahlgründungen aus Holz in Gebrauch und unter dem Grundwasserspiegel voll funktionsfähig.

Aktuelle Einsätze für Holzrammpfähle sind für Leergerüstgründungen, im allgemeinen Wasserbau oder aber zu Tiefengründungen von geringen Traglasten (bis 6000 kN) bei Gebäuden gegeben.

Holzrammpfähle werden als Rundpfähle mit einem Ø von 15 – 35 cm hergestellt. Im Regelfall kommen Fichte, Tanne, Eiche oder Douglasie zum Einsatz. Sie können für die Rammung am Kopf (Schlagring) und am Fuß (Pfahlschuh) durch Stahl verstärkt werden.

 
 


Stahlrohrpfähle

Stahlrohrpfähle sind wie die Holzrammpfähle zur Gründungen im Wasserbau geeignet, wobei Stahlrohre in Gebieten mit wechselnden Grundwasserständen eingesetzt werden, da sie, im Gegensatz zu den Holzrammpfählen, nicht verrotten. Die jährliche Abtragungsrate beträgt im Wasser 0,03 mm.

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